Verfasst von: Olli | 22.05.2010 (Samstag)

Oma zu Besuch

Besser spaet als nie! 😉

Sams Oma väterlicherseits, also meine Mutter, war zu Besuch, für knapp vier Wochen. Und auch voll eingespannt. Da Britta wieder angefangen hat zu arbeiten für 2 1/2 Tage die Woche brauchten wir ja einen Babysitter. Dienstags kam Sam zu seiner (damals geplanten, mehr dazu später) Nanny Becs, Mittwoch und Donnerstag Vormittag aber durfte meine Mutter auf ihn aufpassen. Das klappte super, aber wir hatten natürlich auch nichts anderes erwartet. 😉
An den ersten beiden Tagen hat er ein bisschen gefremdelt wenn er müde oder hungrig war, aber seither freute er sich immer seine Oma zu sehen (Bella übrigens auch)! Und die Oma freute sich erst!

Erstes Wochenende: Waiheke

Am ersten gemeinsamen Wochenende sind wir nach Waiheke gefahren. Morgens nach Sams Fruehstueck und etwas verkürztem Morgenschlaf gings auf die Fähre. Nach ner knappen Stunde Fahrt nahmen wir dann unseren Mietwagen in Empfang (für einen Tag ist das günstiger als die Autofähre), und los gings ins Vino Vino zum Mittagessen. Als kleine Erinnerungsauffrischung, dort waren wir ne Kleinigkeit essen an unserer Hochzeit!
Danach gings weiter nach Onetangi Beach, wo die Onetangi Beach Races waren. Die Pferde haben wir leider verpasst, dafür sahen wir die Boot- (halbe Strecke im Wasser, halbe Strecke am Strand) und die Schubkarrenrennen. Und natürlich den herrlichen Strand selbst.
Morgens hatte es noch kurz geregnet, aber ab dem wir auf Waiheke angekommen waren war nur noch blauer Himmel und Sonne, perfekt!
Weiter gings zum Palm Beach (ja genau, da haben wir geheiratet!), wo wir Sam nach nem Kaffee2go etwas im nassen Sand hüpfen ließen. Um 5 Uhr gings auch schon wieder zurück, Auto zurückgeben und auf die Fähre, um pünktlich zu Sams Badezeit wieder zu Hause zu sein, was ein Timing. 😉

Coromandel

Das Wochenende darauf gings dann zur Coromandel, Whitianga um genau zu sein. Unter der Woche wurde es zwar schon ein bisschen kühler, es hatte mal nur 10 Grad in der Nacht, aber wir hatten wieder Glück! Wie immer wenn meine Mama da ist ist das Wetter gut (am Tag nach ihrer Abreise ists natürlich prompt grau gewesen!)…
In Whitianga kam richtige Urlaubsstimmung auf, Meerblick vom Motel, 50 Meter zum Strand und sogar  Restaurants in Strandsichtweite. Dort gabs natürlich wieder haufenweise Seafood, und für Sam ein mitgebrachtes Gläschen im Hochstuhl. Was es dort nicht alles für ihn zu sehen gab! Dennoch isst er ganz gut wenn wir ausgehen, dauert halt ein bisschen länger.

Die Landschaft dort ist schon schön, allerdings übertreiben die Neuseeelaender dabei schon ein bisschen, die Coromandel ist der Urlaubsort schlechthin für Aucklander und wird entsprechend angepriesen. Am nächsten Tag fuhren wir zum Hot Water Beach, dem groessten Reinfall in Neuseeland bis jetzt. 😉
Ein total von Touristen ueberlaufenes Fleckchen Strand, wo einer am anderen sitzt, erinnert an Strandbaeder in Europa. Meine Mutter hat ihre Fuesse wenigstens mal reinheben koennen.
Dann gings zur Cathedral Cove, wo wir mit Sam und seinem Kinderwagen nicht ganz hinkamen, daher durfte meine Mutter alleine weitergehen. Muss wohl schon beeindruckend sein, Bilder haben wir ja dann gesehen.
Weiter gings zum Purangi Estate, einer Winzerei (winery eben), wo wir ein paar Weine und Likoerchen probierten und ne Kleinigkeit aßen. Dort saß man wunderschön unter Kiwibaeumen, nur zu empfehlen!
Schliesslich machten wir uns auch schon wieder auf den Weg nach Hause, und dank kaum Verkehr kamen wir auch zeitig an, kauften noch Seafood und warfen das aufs BBQ! 😉

Die Zeit war wirklich super, ging allerdings auch sehr schnell vorbei. Sam verstand sich prächtig mit meiner Mutter, und sie sich natürlich auch mit ihm, das Wetter war außergewöhnlich gut, so dass wir oft BBQ machen konnten und draußen saßen. Bella vermisst die vielen langen Spaziergänge, und auch die Gesellschaft.
Wenn man soviel Zeit am Stück da ist wie meine Mama, dann bekommt man schon auch so einiges von Sams Entwicklung mit. Zu Beginn ist er die Treppe im Esszimmer langsam hoch geklettert, am Ende raste er nur so rauf. Und auch das Krabbeln hat er in der Zeit perfektioniert. Meine Mama hat dafür das Baby baden trainiert, und auch wickeln ist immer eine Herausforderung, weil er sich doch gern mal hin- und herwindet dabei. Ich denke mal insgesamt eine tolle Erfahrung für alle Seiten!
Wir haben den Besuch auch wirklich genossen, und freuen uns schon auf das nächste Mal (Details werden noch nicht verraten!)!

Neues Spielzeug

Wie Britta so schön sagte, es hört wohl nie auf, dass Mütter ihren Söhnen Spielzeug kaufen. So hab ich einen benzinbetriebenen Laubsauger bekommen, super Gerät, nie wieder Besen, sag ich da nur! 😉
Danke nochmal!

Das war jetzt längst überfällig, aber irgendwie kommen wir nicht zu allzu viel in letzter Zeit, Sam nimmt schon viel Zeit in Anspruch! 🙂

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Responses

  1. Viel Spaß mit Deinem Laubsauger 😀


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