Verfasst von: Olli | 19.03.2008 (Mittwoch)

Abel Tasman und Havelock, der 2. Tag auf der Südinsel

Olly Nach der Übernachtung in Kaiteriteri gings früh morgens los zum kayaken und trecken!

Das war zumindest der Plan. Das Wetter bzw. der Seegang hat uns dann aber einen Strich durch die Rechnung gemacht! Morgens hats erstmal angefangen zu regnen, soweit noch nicht schlimm, aber alle Kayaktouren wurden gecancelled aufgrund hohen Wellen! Das passiert wohl 3mal pro Jahr, das nennt man mal dumm gelaufen.

Wir haben uns aber entschlossen den anderen halben Teil, Watertaxi und Trecking, dennoch zu machen. Geld gabs natürlich anteilig zurück, wir sind schließlich in Neuseeland. 😉

Also gings los mit dem Watertaxi, einem relativ kleinen Boot, auf eine ca. halbstündige Fahrt. Und was für eine Fahrt! Wärs fünf Minuten länger gegangen wäre Britta über Bord gehängt und hätte die Fische gefüttert… Auf und ab gings, eine echte Achterbahnfahrt! Heftige Stöße zwischendurch, wenn wir auf eine Welle „aufschlugen“. Der Fahrer meinte er wäre mal so groß wie ich gewesen, als er anfing. Das war drei Wochen her. 😉

Unterwegs kamen wir am Split Apple vorbei, Bilder machen war aber nicht möglich. 😉

Kurz vor dem Ende kamen wir an der Seelöwenkolonie vorbei, dank dem Seegang waren die aber nicht daran interessiert zu schwimmen und sind nur faul rumgehängt. Aber immerhin haben wir auch ein kleines Seelöwchen gesehen, sehr cool!

Dann wurden wir am Strand Onetahuti abgesetzt und haben uns erstmal Wanderschuhe und Regenschutz angezogen! Toiletten und fließend Wasser gabs dort auch, man kann da nämlich auch mehrere Tage lang trecken.

So wanderten wir durch die Landschaften, trotz Regen herrlich anzusehen und wirklich friedlich und leer! Nur zweimal sind wir auf andere Touristen getroffen in den 1 1/2 Stunden. Es ging auf und ab, aber zum Schluss kamen wir an Bark Bay an. Dort haben wir dann erstmal unser Lunchpaket verspeist und sind am Strand abgehangen! Mit dem nächsten Watertaxi gings dann zurück nach Kaiteriteri, der Seegang war etwas besser weil wir mit den Wellen fuhren, dennoch nix für schwache Nerven!

Angekommen fuhren wir dann wieder Richtung Nelson und haben zwischendurch noch für nen Kaffee gehalten. In dem Cafe waren extrem viele Deutsche, man kam sich fast vor wie in Deutschland! Nee, doch nicht ganz, war aber schon überraschend…

Wir fuhren also durch Nelson durch und weiter bis nach Havelock, unserem Nachtquartier. Dort bezogen wir erst mal unser Hostel, das Blue Moon Backpackers, und dann gings auf zum Essen. Havelock ist ein sehr kleines Örtchen (weniger als 500 Einwohner) in Marlborough. Dennoch ist es die internationale Hauptstadt der Green Lipped Mussels, der Grünlippenmuscheln (oder wie man das auch immer übersetzt). Auf den Bildern sieht man mich welche essen. Ich muss aber sagen, so überzeugend waren sie nicht, nicht schlecht aber auch nicht super toll.

Danach sind wir noch kurz an den Hafen gelaufen und dann gings auch schon zurück ins Hostel, der nächste Tag sollte ja wieder lang werden!

Hier noch mal ein Link zu unserer Reisekarte!

Und natürlich haben wir eine Bildergalerie von Abel Tasman und Havelock!

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