Verfasst von: Bridda | 07.08.2007 (Dienstag)

Wellington – the story continues…der 2. von 2 Einträgen

Briddaa So, am nächsten Tag gings dann auch schon weiter…

Die erste Nacht im Hostel ging dann ohne weitere Zwischenfälle recht glimpflich vorüber. Nach einem stärkenden Frühstück, bei dem Lucy und ich dann eine weitere Gemeinsamkeit entdeckten (sie kann auch keine Bananen essen, ich glaub ich mach jetzt nen Club auf), haben wir uns dann auf den Weg durch Wellington gemacht. Nach ein bisschen Shoppen sind wir dann zu unserer Wellness losgezogen.

Wellness

Was so ein richtiges Girlie-weekend ist, da gehört einfach irgendwelche Wellness rein. Also haben wir beide ein Wohlfühlpaket gebucht und durften dann in Cloud 9 – der Spasuite entspannen. Herrlich. Erstmal ein Fussbad und eine Fussmassage, dann eine Ganzkörpermassage und immer weider heisse Handtücker.. AAAmmmmhhhh. Interessant ist allerdings, wie lange das Gehirn braucht um abzuschalten und was es sich alles ausdenkt, um nicht abzuschalten.

Eine Beispielgeschichte: MMh, die Massage tut richtig gut, aber …die Frau, die mich massiert, hat bestimmt ganz angestrengte Hände. Die ganze Massage ist ja schon anstrengend. Und das den ganzen Tag. Eigentlich bräuchte sie auch eine Handmassage. Aber dann brauch der, der sie massiert, ja auch eine. Führt zu einem Ungleichgewicht in Massagen. Wie kann man das wohl lösen? Waaaaa, entspannen! Ich glaub, ihr versteht, was für Probleme wir hatten, zu entspannen 😉

Dann durfte ich den Raum verlassen und zu meiner Einzelbehandlung in einen anderen Raum. Dort wurde mir dann ein Kokosnuss-Zimt-„Scheuermittel“aufgetragen und ich wurde unter einer Wärmelampe allein gelassen. Ok, ok, ich habe mir Gedanken gemacht, ob wohl irgendeine Schicht Haut übrig gelassen wird..Hatte schon in Erwägung gezogen, zu fragen, ob sie nicht wenigstens zwei Schichten dran lassen könnte..Und dann gings in eine Kleidertasche. Jap, eine Kleidertasche. OK, überdimensional, aber am Ende sah es glaub ich aus, als wenn so ein Rattenhund a la Paris Hilton aus seiner Tasche herausschaut…Ok, Rattenhund ist schon ein bisschen übel, ok netter kleiner Pinscher… Will mich ja nicht schlecht machen 😉 Naja, auf jeden Fall wurde es da drin dann warm, wärmer, heiss und mein Scheuermittel machte sich so langsam vom Acker… Zwie weiter Schrubbereien später wurde ich entlassen und fühlte mich tatsächlich wie neugeboren 😉

Völlig entspannt ging es dann weiter zum Kaffee trinken und dann in Te Papa, das Museum in Wellington. Hier fand ich dann raus, dass die englische Sprache manchmal sehr langweilig ist. Schlitz ist nämlich eigentlich dasselbe in Englisch, nur dass sie es „Slitz“ aussprechen. OK, wenn man Lucy und mich kennt, kann man sich die Reaktionen vorstellen 😉 Dort verbrachten wir dann einige Zeit um dann durch Wellington wieder zurück in unser Räucherhostel zu gehen. Eingewickelt in unsere Bettdecken (ja, ok, es ist Winter hier und da ist es halt ein bisschen kälter), Kekse essend und Kreuzworträtsel lösend (Banca Schnegge, ich habe aber kein Sudoku gemacht, das ist natürlich für dich reserviert) haben wir dann die Zeit bis zum Ausgehen verbracht.

Nightlife in Wellington – oder Brittas Gerechtigkeitssinn

Essen sind wir dann in den Coyoten, bei dem wir uns eine mexikanische Platte für zwei gegönnt haben. Und ne Flasche Wein (Burnfoot übrigens), ok 😉 Dann gings weiter auf den Barstrip in Wellington. In der nächsten Bar durften wir dann Zeuge einer „Fast-schlägerei“ werden und wer mich kennt, ahnt schon was kommt. Ja, ich konnte mich mal wieder nicht zurückhalten und hab mich eingemischt. Allerding wollten sich in diesem Fall zwei Frauen an die Kehle und da hatte ich mit meiner Grösse natürlich leichtes Spiel, Schlichter zu spielen. Also konnte ich dann dieser Frau versichern, dass sich das doch alles nicht lohnt etc und tatsächlich haben wir uns dann in den Arm genommen und gut wars. Alles wird gut 😉 Nachdem wir uns dann alle wieder beruhigt hatten, gings weiter in die nächste Bar. Interessanterweise endeten wir dann am Ende in derselben Irish Bar wie am Vorabend. Ohne weitere Zwischenfälle gings weiter und nach einem gelungen Abend und schmerzenden Füssen vom Tanzen gings ins Bett 😉

Ha, wer braucht nen Zug?

Auschecken um 10 Uhr MORGENS (wer hat diesen Blödsinn eigentlich angefangen, zehn?? wer will schon um 10 aufstehen??), ab zum Frühstück in die City, an die Waterfront um genau zu sein und Wellington zeigte sich von seiner besten Seite. Mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Wir sind mit der Seilbahn dann auf den Berg herauf, sind noch Shoppen, am Regierungsgebäude vorbei, kurzer Abstecher in den Pub und nach weiterem Shoppen zum Abendessen in das Noodle-house.

Um 21 Uhr ging unser Flieger und mein Kommentar im Flieger war dann kurz vor Auckland: Warum haben wir nochmal 14 Stunden im Zug gesessen? Naja, schön wars auf jeden Fall, anstrengend auch, und als mich Olli dann wieder in die Arme geschlossen hat, war ich auch froh wieder daheim zu sein 😉 Und nächstes Wochenende wirds wieder ruhiger.


Responses

  1. Ich bin erster…ätsch…hab mich grade weggeschmissen….echt klasse. Hattet ja viel Spass ihr Zwei…
    Liebe Grüsse Andrea und Rasselbande(Terrorzwerg und Superzicke)

  2. zweiter:
    also so ein Wochenende steht mir auch bevor
    allerdings nicht ganz so lange Zugfahrt und ohne
    Wellness aber mit viel quatschen. Die Szene in der
    Bar mit Britta als Schlichter kann ich mir gut vorstellen. Also wir hören uns machts gut
    Grüsse
    m a m a

  3. Ha, wa isch da los..Juhu, ich bekomm Kommentare.

    @ Andrea aka Zickenbändiger und Schneewittchen 😉
    @ Mama, zum Glück haben die Bahnleute jetzt ihren Streik noch verschoben, so dass Du in Ruhe ins Wochenende düsen kannst..Viel Spass und lass es krachen

    Bussis und Knuddler

  4. Soso, dann war der Olizzle das ganze Wochenende allein zu Haus? :-O

  5. Hallo…stell dir vor schon der zweite kommentar…
    will nur nochschnell ein schönes we wünschen…melde mich mal wenn ich wieder da bin…machts gut…

  6. @Dradts: Ja klar, daheim war er und konnte sich mal wieder ungestört seinem PC widmen 😉
    @Andrea: So lob ichs mir, immer weiter so 😉 Viel Spass dann und Kopf hoch, das wird schon. Sagsch liebe Grüsse an alle.


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