Verfasst von: Bridda | 21.01.2007 (Sonntag)

Daheim in Browns Bay und andere Geschichten ;-)

Briddaa
Hallo alle zusammen,

es gibt einiges zu erzählen. Wo fang ich da jetzt nur an? Ach, irgendwo halt 😉
Nach unserer Schlüsselübergabe haben wir uns dann rangemacht unsere Sachen hier in unser neues Zuhause zu schaffen und sind jetzt dabei uns hier einzuleben 😉
Mit Erschrecken haben wir dann festgestellt, dass in unserer Wohnung kein Kühlschrank vorhanden war. Anscheinend ist es nicht unüblich in Neuseeland mit Kühlschrank umzuziehen. Komisch ists schon, da wir eine Spülmaschine und eine Handtuchheizung im Bad haben, aber halt keinen Kühlschrank. Haben uns dann auf den Weg gemacht uns einen zuzulegen und haben auch schnell ein Schnäppchen gefunden, dass die Investition wert war. Und tatsächlich passt zu unserer Überraschung unser ganzes Essen hinein und alles ist wunderbar. Eine Couch haben wir auch schon gefunden. Second Hand für nen Spottpreis und bequem noch dazu. Seht ihr ja auf den Bildern. Achja, mein Wäscheständerproblem hat sich auch erledigt. Hier hats nämlich einen draussen installiert. Perfekt also. Ja, die Möbellieferer für unsere Couch waren zwei junge Mädels, die sich einen abgeschleppt haben. Ja, wahrscheinlich Backpacker. Ich kanns nachempfinden 😉 Hab ja schliesslich in Australien auch schon Möbelpacker gemacht. Umgezogen sind wir dann auch sehr interessant. Mit Plastiktüten und so. Keine Kartons 😉 Ich mein, so viel Zeugs haben wir ja jetzt auch noch nicht angesammelt, obwohl es erstaunlich ist, wieviel wir haben 😉
Unsere Nachbarn, quasi mit im Haus oder nebenan, haben wir auch interessant kennengelernt. Am Samstag, unserem EInzugstag, haben wir dann das erste Mal die Alarmanlage eingeschaltet (ah, ich seh schon den Ausdruck auf den Gesichtern). Und genauso kams. WIr ausm Haus, Alarmanalge ging mit lautem Gebrüll los. Olli hatte schon Schweissperlen auf der Stirn, weil das Ding trotz Pin-Eingabe nicht mehr aufgehört hat, zu bimmeln. Unser Nachbar kam dann auch gleich raus und es stellte sich heraus, das irgendwie eine Schaltung zwischen unserer und ihrer Alarmanlage schief wäre und deshalb der Alarm losging. Naja, haben uns dann vorgestellt und uns eben so kennengelernt.
Achja, und endlich kann ich wieder der alten „Eimers-Tradition“ frönen und Werbeprospekte am Sonntag durchstöbern 😉 So bekommt man halt doch eher ein Gefühl dafür, was die Sachen hier so kosten 😉 also, family ich sitz sonntags auch wieder vor der Werbung und denk an Euch 😉
Wenn man dann unsere Nachbarn so beobachtet, kommt man sich manchmal vor wie bei uns in den 80ern. Was waren das für Zeiten, als man samstags noch sein Auto regelmässig gewienert hat und nicht dazu verdonnert wurde, in die Waschanlage zu fahren. Und sonntags Rasenmähen sieht hier auch keiner als Problem an. Olli und ich als eingefleischte Schwaben spitzen da schon unserer Ohren wenns am heiligen Sonntag lärmt 😉 Nein, nein, so schlimm ist es nicht. Aber witzig ist es schon 😉
Ja, unser Internet war so ziemlich das einzigste, was nicht wirklich funktioniert hat 😉 Nachdem der erste Anruf bei unserem Anbieter gebracht hatte, dass alles in Gang gesetzt wird und es ca 7 Tage dauern würde, haben wir noch nichts gedacht. Als ich dann nach 8 Tagen und keiner Reaktion in irgendeiner Weise vom Anbieter hatte, wieder angerufen hab, hats dann geheissen, es dauert 10 Tage und die Telekom hätte grad irgendwelche Probleme. Ah, da haben wirs doch schon wieder. Also ist die Telekom einfach weltweit so unfähig 😉 oder lag es doch nicht an der Telekom. Naja, egal. Wir also weitergewartet, bis dann letztes Wochenende unsere Dial-up-Verbindung (ja, so richtig old school ;-)) immer schlechter wurde und es schliesslich gar nicht mehr funktioniert hat. Ja, da wars dann aus. Ich an meinem freien Tag und nach 3 Fehlversuchen eine Email zulesen in der richtigen „Eimerschen“ Stimmung für den Anbieter war ans Telefon 😉 Ja, man kann seine Gene einfach nicht unterdrücken. Die erste Anruferin hat mich gleich mal wieder aus der Leitung geschmissen (nach 5 Minuten in der Warteschlange). Ich wieder in die Schlange und den nächsten Sachbearbeiter mit meinem Problem beehrt. Der hat dann gemeint, er würde es auf den Weg geben. Ich in meinem freundlichen, aber bestimmten 😉 Ton gefragt, wo denn das Problem läge, wann etwas passiert und ob er wüsste, was man für eine miese Laune bekommt wenn man ständig aus der Leitung geschmissen wird und man seine Emails nicht abrufen kann 😉 naja, das Ende vom Lied: Am nächsten Tag kam unser Modem und seit Freitag funktioniert unser Internet einwandfrei. Ha, schee ischs 😉
Inzwischen erkennen mich schon die Leute (als hätte ich eine rosa Federboa auf dem Kopf oder sowas) und sprechen mich auch drauf an. Vorletzten Sonntag nach dem Pizzaessen schwafelt mich ein Mann an, den ich am Abend zuvor bedient hatte 😉 Ich natürlich nicht sofort geschaltet, ich rechne mit sowas ja auch nicht nach 3 Monaten in diesem Land 😉 Und gestern hat mich dann ein Kunde im Souls angesprochen, ob ich zur Lunchzeit in Browns Bay unterwegs bin. Herausgestellt hat sich dann, dass er bei der Firma neben Ollis Arbeitsplatz arbeitet und mich halt wiedererkannt hat 😉 Vielleicht sollte mich mal jemand von diesem leuchtenden Werbeschild über mir befreien 😉
In eine Polizeikontrolle bin ich am Donnerstag auch noch nach der Arbeit reingekommen 😉 Ich glaub, der Polizist fand das Quietschen meines Autos (immer wenn es kalt ist, quietscht der Keilriemen wie bekloppt für die ersten paar Minuten) nicht so toll, aber da es nur eine Alkoholkontrolle war und ich mein nettestes Lächeln aufgelegt habe, hats ihn dann nicht weiter interessiert. Und ich hatte nicht mal meinen Führerschein dabei 😉
Achja, eine lustige Anekdote gibts dann noch aus der Kategorie Mann – Frau, Olli – Britta:
Normalerweise fährt Olli und ich bin Navigator. Nach unseren ersten Anpassungsschwierigkeiten und Kommunikationsproblemen (ja, links ist halt nicht bei jedem links, gell) haben wir uns eigentlich jetzt gut aneinander gewöhnt 😉 bis auf neulich. Wir hatten vorher besprochen wo wir hinwollen und ich hab eben dirigiert und die Karte gelesen. Bis Olli dann gemeint hat, auch auf die Karte zu schauen (trotz Fahrens!) und dann gemeint hat, wir fahren ja völlig falsch und so. Bis er dann realisiert hat, dass ich die Karte eben in Fahrtrichtung halt und nicht nach Himmelsrichtung. Und da ist eben Süden schonmal oben 😉 Erklär das mal einem Erkunde-Lkler! Naja, wir haben uns auf jeden Fall gekringelt vor Lachen und sind heil da angekommen, wo wir hinwollten. Im heissgeliebten Wendy`s 😉

So, das wars mal wieder fürs Erste, liebe Grüsse an alle, fühlt Euch gedrückt und geknuddelt, ich schick euch einpaar Sonnenstrahlen und lasst was von Euch hören 😉 Ein paar Kommentare könnten schon auf die Homepage kommen 😉

Britta und Olli!


Responses

  1. Hi ihr zwei. Freut mich, dass es euch gut geht. Bei uns ist alles beim Alten – kein Schnee ;-). Alles Gute. Vinzenz

  2. Hi ihr 2!! Das hört sich ja alles sehr sehr schön an. Freut mich zu hören!! Bei uns ist heute der erste Schnee gefallen – ich schick euch ein paar Flocken!!!

  3. Na, da habt ihr ja in kurzer Zeit schon wieder eine Menge erlebt. Wie war das noch mit bei Euch wird es jetzt Sommer, gibts in der neuen Wohnung auch ein Gästezimmer 🙂 hier beginnt gerade der Winter, es schneit igitt.
    Das muss nun wirklich nicht mehr sein.

    Machts gut Ihr zwei.

    Liebe Grüße
    Elke

  4. Nachdem es hier schneit und schneit und schneit und weit und breit kein Kunde in Sicht ist, habe ich mir die neuesten Bilder von Euch angesehen. So auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole (gell, Andrealein) NEID!!!!!!!!
    Sitze hier im Schnee muss alle zwei Stunden raus und den Gehweg frei schaufeln und dann sehe ich so etwas. Ach kann das Leben schön sein wenn man in Neuseeland ist 🙂
    Natürlich gönne ich es euch von Herzen, deshalb immer schön weiter fotografieren, damit ich was zum gucken habe 🙂

    Griaßla von dr Alb ra
    Elke


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